Mit einem Trauergottesdienst im Basler Münster verabschiedeten sich zahlreiche Menschen vom beliebten und engagierten Lehrer W., der am ersten Schultag nach den Ferien freiwillig aus dem Leben schied. Auch der für die Trauerfeier verantwortliche Pfarrer und Freund des Verstorbenen konnte sich nicht erklären, warum der liebenswürdige Lehrer seinem Leben ein Ende setzte. In den sorgfältig gewählten Worten des Pfarrers tauchte der Begriff „Seeleninfarkt“ auf. Weshalb aber erlebte Lehrer W. gerade am ersten Schultag nach seinen Sommerferien diesen „Seeleninfarkt“?
Männer definieren sich vor allem durch ihren Beruf. Dort holen sie sich Anerkennung, Bestätigung und Lebenssinn. Offensichtlich konnte Lehrer W. in seinem Beruf seine Batterien nicht mehr aufladen. Der „Seeleninfarkt“ oder das „Burnout“ war vorprogrammiert. Dass Lehrer W. offensichtlich mit niemandem über seine Probleme sprach, machte die Sache für ihn auch nicht einfacher. Der Bruder des Verstorbenen zeigte in seiner Rückblende auf den Verstorbenen auf, dass Lehrer W. über ein riesiges soziales Netz verfügte. Trotzdem konnten auch die engsten Angehörigen des Verstorbenen dessen Freitod nicht erklären. Lehrer W. hat seine Probleme mit in den Tod mitgenommen. Lehrer W. hat mit seinem Tod aber ein Zeichen gesetzt. Er wollte nicht mehr in einer Welt leben, in der vordergründig alle nett miteinander sind, sich aber heimlich gegenseitig bespitzeln und kontrollieren.
Mit der Einführung der Orientierungsschule wurde die Schule von den Sozialisten grundlegend umgebaut. Es sollte eine Schule werden, in der die sog. Qualität gesteuert und kontrolliert werden konnte. Qualität wurde allerdings von den Sozialisten definiert und orientierte sich an den sozialistischen Grundvorgaben totalitärer Staaten. Mit der Einführung der Elternmitsprache erhielten Eltern das Recht unliebsame Lehrkräfte zu verunglimpfen. Wenn die verunglimpfte Lehrperson eine politisch korrekte Grund-Einstellung hatte, wurden die Angriffe der Eltern jeweils von der Schulhausleitung und der Schulleitung abgewehrt. Passte die Lehrkraft aber nicht in das sozialistische Schema, wurde die andersdenkende Lehrkraft von der Schulhausleitung und von der Schulleitung genötigt, sich von angeblich neutralen Mediatoren, Supervisoren, Psychologen und Psychiatern „therapieren“ zu lassen. Diese schon in der ehemaligen DDR angewandten Methoden sollten dafür sorgen, dass an der Basler Orientierungsschule immer die „richtige“ Gesinnung herrschte. Innerhalb des Lehrerkollegiums wurden einzelne Lehrkräfte damit betraut, Kolleginnen und Kollegen innerhalb des Teams zu kontrollieren und der Schulhausleitung Meldung zu erstatten, wenn sich ein Teammitglied „verdächtig“ verhielt. Die mit Kontrollaufgaben betrauten Lehrpersonen hatten sich mit ihrer Unterschrift dazu verpflichtet, sich der Schulhausleitung und der Schulleitung gegenüber loyal zu verhalten. Die Schülerinnen und Schüler durften ihre Probleme nicht mehr der Klassenlehrkraft mitteilen, sondern einem speziell ausgebildeten Schulhaus-Mediator, der die Probleme genau so lösen musste, wie es die Schulhausleitung geplant hatte. Auf diese Weise wurde es möglich, dass Kinder von linken Eltern über diesen “Mediator” haltlose Gerüchte verbreiten konnten, welche schliesslich ohne Anhörung der Lehrkraft in sog. Aktennotizen zu “massiven Problemen” aufgebauscht werden konnten. Häufig bekam eine angeschwärzte Lehrkraft derartige Aktennotizen erst zu Gesicht, wenn die Anstellungsbehörde ein Kündigungsverfahren gegen die missliebige Lehrkraft eingeleitet hatte. Mit der Loyalitätserklärung verkauften die entsprechenden Lehrpersonen ihre Seele. Viele konnten damit gut umgehen. Sie trennten strikte Privates von Beruflichem. Für andere war dieses Doppelspiel psychisch sehr belastend. Jeden Tag ohne innere überzeugung die totälitäre Ideologie der Sozialisten im Schulalltag umzusetzen, war anstrengend. Wer nicht ausbrennen wollte, musste einen eigenen Weg suchen. Dies passte aber den Bildungssozialisten wiederum nicht, so dass diese sog. „Standards“ erliessen, die den Freiraum der kreativen Lehrkräfte noch mehr einengten. Lehrer W. hat diese totalitäre Entwicklung an den Basler Schulen seit über 30 Jahren aktiv miterlebt. Seine Seele ist daran zerbrochen.
Es ist kein Zufall, dass der Präsident der Basler Sozialisten Thomas Baerlocher gleichzeitig auch der Personalchef Schulen ist. Als Personalchef hat er die Macht, politisch unbequeme Lehrkräfte mittels frei erfundenen Kündigungsgründen jederzeit zu entlassen. Baerlocher missbraucht dabei sein Amt und das Personalgesetz nach Lust und Laune. So lässt er z.B. völlig gesunde und arbeitsfähige Mitarbeiter über die staatlichen Gesundheitsdienste in psychiatrische Verfahren verwickeln. Wer sich nicht psychiatrisieren lassen will, erhält umgehend die Kündigung wegen angeblich „schwerer Pflichtverletzung“.
Nicht alle Lehrpersonen sind dem zunehmenden Druck gewachsen. Mit den neuen Leitungsstrukturen werden die Basler Lehrkräfte in Zukunft noch mehr unter Druck gesetzt. Mit der neuen Volkschulleiterin Gaby Jenö wird sich die Situation sogar noch massiv verschärfen. Regierungsrat Eymann (LDP) und Ressortleiter Hans-Georg Signer (SP) haben in den letzten 8 Jahren das Basler Schulsystem zu dem gemacht, was es heute ist. Es ist zu hoffen, dass die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Basel-Stadt den Hauptverantwortlichen Dr. Christoph Eymann für seinen totalitären Führungsstil abstrafen und dessen Arbeitsvertrag mit dem Volk nicht mehr verlängern werden.
In diesem Schulsystem kommt früher oder später jeder an seine Grenzen. Die System-Wächter schieben die Schuld jedoch immer auf das Individuum. Wer sich gegen das System wehrt, soll angeblich psychisch krank sein. In Wirklichkeit ist das System krank. Nur wenn sich die Einzelnen solidarisieren und gegen die Systemwächter ankämpfen, wird sich etwas verändern. Darum gehört der oberste System-Wächter im Basler Schulsystem abgesetzt. Acht Jahre Dr. Christoph Eymann sind genug!
Auch im Bildungssystem ist der Wandel von der Demokratie zum Faschismus deutlich erkennbar. Innerhalb der Hierarchie-Pyramide steht die Lehrperson an unterster Stelle. Wenn durch dauernde Fremdbestimmung die Kreativität und Selbstbestimmung der Lehrperson vorsätzlich ausgemerzt wird, beginnt die Lehrkraft auszubrennen. Wer unter Burnout leidet, entwickelt auch Depressionen. Die sog. Verantwortungsträger treiben die Lehrpersonen vorsätzlich in den Zusammenbruch. Wer am Ende ist, wird in der psychiatrischen Klinik umerzogen und auf die neue Weltordnung vorbereitet. Der Bildungsfaschismus hat Lehrer W. in den Tod getrieben.
Immer wieder ist von einem angeblichen “Kulturwandel” und von der sog. “Integration” die Rede. Mit diesen Worthülsen suggerieren uns die Machthaber, dass die Globalisierung unausweichlich ist und dass alle ihre Beitrag leisten sollen. In Wirklichkeit geht es den sozialistischen Weltfaschisten nur um die Machterhaltung. Sozialistische Bürokraten wie z.B. Thomas Baerlocher und Hans Georg Signer sind die grossen Profiteure in diesem System. In ihrem Kontrollwahn diffamieren und verleumden sie politisch Oppositionelle ohne Skrupel. Der aufgeblasene sozialistische Machtapparat im Ressort Schulen macht die Basler Lehrkräfte früher oder später krank!
Laut der baz von heute stösst der Umbau der Lehrerausbildung auf Widerstand. Der Führungsstil des Leiters der pädagogischen Hochschule wird als autoritär bezeichnet. Die Ausbildung sei “verakademisiert” und fördere eine “Gleichmacherei”, die bei den Mitarbeitern und angehenden Pädagogen eine grosse “Verunsicherung” und “Widerstände” auslösen. Natürlich hat das Projekt die Rückendeckung der Regierungen. Offensichtlich wird auch die Lehrerausbildung unter dem als “selbstherrlich” bezeichneten Leiter totalitär umgebaut. Bekanntlich erfasst die Globalisierung zurzeit auch die Bildungssysteme. Globalisierung aber bedeutet nichts anderes als Weltfaschismus!